Sonntag, 12. November 2017

Frankfurt | Wohnturm SOLID | 66m | In Planung

Mitten in Frankfurt im Europaviertel, an der Niedernhausener Straße 13 nahe dem Europagarten, entsteht der 66 m hohe Wohnturm SOLID Home. Das Neubauprojekt mit insgesamt 200 Eigentumswohnungen ist ein Joint Venture zwischen der Bauwerk Capital GmbH und Co. KG und der Red Square GmbH. Die Fertigstellung von SOLID Home ist für Ende 2020 geplant.

Auf einer Grundstücksfläche von 2.880 m2 hat das international anerkannte Frankfurter Architekturbüro KSP Jürgen Engel Architekten einen 21-geschossigen Wohnturm geschaffen, der über eine markante Form verfügt und seine Umgebung prägt. Während die u-förmige, siebengeschossige Sockelbebauung die städtebaulichen Raumkanten aufnimmt, staffelt sich der Turm in Richtung Westen in mehreren Stufen zurück. So entstehen kaskadenförmig angeordnete Terrassen an der Westfassade, die dem Wohnturm eine besondere Gestalt verleihen.

Im Inneren von SOLID Home finden sich Wohnungen mit Größen von ca. 33 bis 200 m². Moderne Smart Home Technologien und eine elegante Ausstattung mit ausgesuchten Produktlinien namhafter Hersteller zeichnen alle Wohneinheiten in SOLID Home aus. Großzügige Loggien oder Terrassen eröffnen einen Panoramablick über die Frankfurter Skyline und den Taunus.

Die öffentlichen Bereiche von SOLID Home werden ebenfalls mit Sorgfalt geformt. Die Lobby als einladendes Entrée, gestaltet von Franken Architekten aus Frankfurt, bietet eine hohe Aufenthaltsqualität. Ein Concierge-Service wird den Anwohnern vor Ort und online zur Verfügung stehen. Angrenzend an die Lobby finden Bewohner und Besucher im angelegten Innenhof zudem einen grünen Rückzugsort.  SOLID Home wird in seiner Tiefgarage jeden vierten Stellplatz mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausstatten. Ein Sharing Angebot für E-Bikes sowie 239 Fahrradstellplätze im Innen- und Außenbereich vervollständigen das Angebot.

KSP Jürgen Engel Architekten

Sonntag, 5. November 2017

Frankfurt | Grand Tower / Wohnturm | 172m | In Bau

Das Frankfurter Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie. Architekturgesellschaft hat den 1.Preis des Architektenwettbewerbs für das mit 160 m derzeit höchste Wohngebäude in Deutschland gewonnen. gsp GESELLSCHAFT FÜR STÄDTEBAU UND PROJEKTENTWICKLUNG BERLIN MBH, Berlin entwickelt im Europaviertel in Frankfurt am Main den sogenannten Tower 2 als Wohngebäude. Auf dem Grundstück ist nach dem gültigen Bebauungsplan ein Hochhaus mit bis zu 160 m Höhe realisierbar. In Abstimmung mit dem Dezernat Planen und Bauen und dem Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main hat gsp Städtebau einen Architektenwettbewerb mit den eingeladenen Architekturbüros ausgelobt.

  • ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners, Köln in Zusammenarbeit mit Lorber und Paul Architekten, Köln
  • Magnus Kaminiarz & Cie. Architekturgesellschaft, Frankfurt am Main
  • nkbak Nicole Kerstin Berganski Andreas Krawczyk, Frankfurt am Main
  • nps tchoban voss GmbH & Co. KG, Hamburg
  • raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt am Main
  • schneider + schumacher Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main

Am 29.04.2014 fand die Preisgerichtsitzung statt. Das Preisgericht wurde von dem renommierten Münchner Architekt Christoph Sattler, Hilmer & Sattler und Albrecht Gesellschaft von Architekten mbH geleitet. Die Stadt Frankfurt am Main war im Preisgericht mit Bürgermeister und Dezernent für Planen und Bauen Olaf Cunitz sowie Martin Hunscher vom Stadtplanungsamt repräsentiert. Für den Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt am Main war als weitere Fachpreisrichterin Birgit Giebel vom Büro MOW Architekten BDA vertreten.

Das Votum des Preisgerichts für den Entwurf von Magnus Kaminiarz & Cie. war einstimmig getroffen.  Der Siegerentwurf hat eine BGF von ca. 44.000 qm. Das Hochhaus hat eine Höhe von 160 m. Bis auf Bereiche im Erdgeschoss sowie Funktionsflächen hat das Hochhaus eine reine Wohnnutzung mit ca. 340 Wohnungen. Der Entwurf sieht einen Mix aus ca. 30% kleineren Wohnungen, ca 55% klassischen 3- und 4- Zimmer-Wohnungen und 15% großzügigen Wohnungen bis zu ca. 280 qm Wohnfläche in den obersten Etagen vor.

Der Entwurf von Magnus Kaminiarz & Cie. bietet neben der Erfüllung der formalen Vorgaben der Auslobung des Wettbewerbs einen sehr guten energetischen Standard, der weit über die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben hinausgeht, eine hohe Wohnqualität mit erlebbarem Wohnen im Hochhaus durch die panoramaartige Glasfassade und wertvolle Außenflächen in großzügigen Loggien. In formaler Hinsicht wurden insbesondere Anforderungen des notwendigen Abstandes zur geplanten Trasse der Verlängerung der Stadtbahnlinie U5 in das Europaviertel, die hierdurch erforderliche Limitierung der Anzahl Untergeschosse und die somit bedingte Lösung für oberirdische Stellplätze hervorragend gelöst. Der Geschäftsführer von gsp Städtebau, Jürgen Blankenberg fasst das Ergebnis des Wettbewerbs für den Bauherrn zusammen: „Wir bauen für Menschen. Der Siegerentwurf erfüllt alle signifikanten Attribute an hohe architektonische Qualität und die notwendige, individuelle Wohnkultur.“

Der 2. Preis ging an den Entwurf des Büros nps tchoban voss Architekten, Hamburg und der 3. Preis an den Entwurf des Büros ASTOC GmbH & Co. KG Architects and Planners, Köln. gsp GESELLSCHAFT FÜR STÄDTEBAU UND PROJEKTENTWICKLUNG BERLIN MBH, Berlin hat mit einer Projektgesellschaft Ende Dezember 2013 den südlichen Teil des Grundstückes für den sogenannten „Tower 2“ im Europaviertel in Frankfurt am Main von CA Immo Deutschland GmbH erworben. Mit dem Ergebnis des Architektenwettbewerbes liegt die Grundlage für die Erarbeitung des Bauantrages vor. In den nächsten Schritten erfolgt die Abstimmung mit den Behörden der Stadt Frankfurt am Main bis zum fertigen Bauantrag. Der hierfür erforderliche Zeitraum sowie die Bearbeitungszeit für die Baugenehmigung sind maßgeblich für den weiteren Terminplan und den Zeitpunkt der Realisierung des Projektes.

Pressemitteilung:  Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie


Update  20.03.2016

Die Zabel Property AG ist exklusiver Vertriebspartner für die 401 Wohnungen in Deutschlands höchstem Wohnhaus von gsp STÄDTEBAU. „Bei dem Verkauf des Tower 2 in Frankfurt am Main gehen wir von einem großen ausländischen Interesse aus. Dies können wir aufgrund unseres internationalen Vertriebsnetzwerks optimal bedienen“ erläutert Thomas Zabel, Vorstand der Zabel Property AG. „Die Zabel Property AG ist mit ihrer Expertise und dem internationalen und exklusiven Netzwerk ein idealer Partner, um internationale Käufer für unser Projekt zu begeistern“, sagt Jürgen Blankenberg, Geschäftsführer der gsp STÄDTEBAU.

Der 176 Meter hohe Wohnturm wird am Eingang zum Europaviertel nach einem Entwurf des Architektenbüros Magnus Kaminarz & Cie entwickelt. Es entstehen verschiedene Wohneinheiten von flächeneffizienten Apartments über großzügige Duplex- und Familienwohnungen bis hin zu exklusiven Penthouses. Die Bewohner können neben einem privaten Dining-Room und einem Cooking-Space auch eine 800 Quadratmeter große Gemeinschaftsterrasse nutzen. Ein hausinterner Concierge-Service rundet das Wohnerlebnis ab. Er besorgt bei Bedarf tägliche Erledigungen und kümmert sich vor Ort um die notwendige Instandhaltung.

Pressemitteilung: Zabel Property AG.


Bild: Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie
Bild: Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie
Bild: Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie
Bild: Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie
Bild: Architekturbüro Magnus Kaminiarz & Cie

Update 23.04.2016

Bereits seit Februar 2016 wird Deutschlands höchstes Wohnhochhaus im Frankfurter Europaviertel gebaut. Das bisher unter dem Namen „Tower 2“ bekannte Projektvorhaben firmiert künftig unter dem Namen „Grand Tower“.

Der Grand Tower wird auf 47 Stockwerken Platz für rund 400 Wohnungen bieten. Gleich zwei Terrassen werden die Bewohner exklusiv nutzen können. Einmal ist dies in 141 Metern Höhe das rund 200 qm große Sunset-Desk im 43. Obergeschoss. Im 7. Stockwerk ist die ca. 960 qm große sogenannte „Grand Terrace“ als großzügiger privater Garten mit ganz unterschiedlichen Landschaftsgestaltungen nutzbar. Zudem ist auf der Spitze des Turms in 172 Metern Höhe eine Aussichtsplattform für die Bewohner zugänglich.

Der Geschäftsführer des Bauherren gsp STÄDTEBAU Jürgen Blankenberg sagte: „Die Wohnungen sind so angelegt, dass nahezu jede Einheit über einen eigenen Balkon mit bodentiefer Verglasung verfügt. Die Blickbeziehungen auf Skyline, Taunus und Umgebung sind einzigartig. Komfort steht für uns an erster Stelle und findet sich in Amenities wieder, die von den Bewohnern im Hohen Maße genutzt werden. Statisch wirkende Trennwände gäben dem Wohnhochhaus eine ausgeprägte Steifigkeit und minimierten dadurch Gebäudeschwankungen.

Der Grand Tower wird Apartments (ca. 41-45 qm) bieten, 2-Zimmer- (ca. 55 -60 qm), 3-Zimmer- (81-95 qm) und 4-Zimmer-Wohnungen (108-122 qm). Wohnungen können zudem zusammengelegt werden. In den oberen Geschossen wird es gleich mehrere Penthouses (185 – 300 qm) geben. Die Quadratmeterpreise werden in den unteren Geschossen bei rund 5.700 Euro starten. In den obersten fünf Geschossen beträgt der Preis pro Quadratmeter durchschnittlich 19.000 Euro.

Der Vertrieb der Eigentumswohnungen wird exklusiv durch die Zabel Property AG durchgeführt. Das Immobilienunternehmen ist seit 25 Jahren auf die Beratung internationaler Kunden zum Kauf von hochwertigen Eigentumswohnungen spezialisiert. „Bei der Vermarktung des Grand Tower gehen wir von einem großen ausländischen Interesse aus. Dies können wir aufgrund unseres internationalen Vertriebsnetzwerks ideal bedienen“ erklärt Thomas Zabel, Vorstand der Zabel Property AG.“

Der Grand Tower wird über eine Bruttogrundfläche von ca. 44.000 m² verfügen. Unter- wie überirdisch sollen rund 425 Parkplätze entstehen. Die Architektur stammt von dem Frankfurter Architekten Magnus Kaminiarz. Die Baugenehmigung wurde im Oktober 2015 erteilt. Die Bauarbeiten starteten im Februar 2016 und die Fertigstellung ist für Mitte 2019 vorgesehen. Mit 51 Geschossen (Erdgeschoss, 47 Wohn- und 3 Technikebenen) auf 172 Metern wird der Grand Tower Deutschlands höchstes Wohngebäude sein.

Pressemitteilung


Die Zabel Property AG hat als exklusiver Vertriebspartner bereits über 240 der Wohnungen im Frankfurter Grand Tower platziert. Damit sind schon weit mehr als die Hälfte der Wohnungen an ein internationales Klientel vergeben. Gründe sich für diese Immobilie zu entscheiden gibt es viele, meint Thomas Zabel, Vorstand der Zabel Property AG: „Frankfurt hat nach der Brexit-Entscheidung noch mehr an Bedeutung gewonnen, was viele internationale Investoren zu einem Kauf bewegt. Der Grand Tower ist mit seiner Lage zwischen Europa- und Bankenviertel sowie Westend optimal angebunden. Darüber hinaus sprechen eine Vielzahl an Zusatzeinrichtungen wie eine Dachterrasse und der erstklassige Concierge-Service ebenso wie die Architektur des Gebäudes für den Grand Tower.“

Letztere führte zur Aufnahme des Grand Tower als einzige deutsche Wohnimmobilie in die Shortlist des World Architecture Festival in der Kategorie „Residential Future Projects“. Dort ist der von gsp Städtebau entwickelte Grand Tower neben anderen herausragenden Projekten weltweit, wie dem Canaletto oder dem Wardian in London, gelistet.


Das World Architecture Festival findet dieses Jahr zum ersten Mal in Berlin statt und ist mit einer der wichtigsten Preisverleihungen für die Architekturbranche verbunden. Auf dem Festival konkurrieren rund 200 ausgewählte Projekte um Auszeichnungen in 31 Kategorien. Das herausragenste dieser Projekte wird mit dem Titel „World Building of the Year“ ausgezeichnet. Der vom Architektenbüro Magnus Kaminiarz & Cie entworfene Grand Tower wird unterschiedlichen Wohnansprüchen gerecht. „Der Grand Tower bietet ein Höchstmaß an Flexibilität durch die Möglichkeit, Wohnungen individuell zusammenzulegen. Die Flächenvielfalt reicht vom kleinen Apartment bis hin zum exklusiven Penthouse“, sagt Jürgen Blankenberg, Geschäftsführer der gsp STÄDTEBAU. Das Verkaufsvolumen des Grand Towers liegt bei weit über einer Viertelmilliarde Euro.

Pressemitteilung:  Zabel Property AG

Bild: Zabel Property AG
 Update 05.11.2017

Der Grand Tower in Frankfurt am Main wurde beim European Property Award 2017 in gleich drei Kategorien ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen der Messe IPAX Europe & UK im Londoner Lancaster Hotel verliehen. Der Grand Tower erhielt in der Kategorie Architektur die Auszeichnung „Best Residential High-rise Architecture Germany“. Zudem wurde das Wohnhochhaus in der Kategorie Projektentwicklung als "Best Residential High-rise Development Germany“ ausgezeichnet und das Marketing erhielt die Auszeichnung „Best Development Marketing Germany“. Gleichzeitig wurde der Grand Tower in den drei Kategorien, in denen er als Landessieger hervorgegangen ist, für den International Property Award nominiert.

 Der Grand Tower befindet sich derzeit im Bau. Mit seinen 172 Metern wird er sich eindrucksvoll in die Skyline Frankfurts einpassen. Der Frankfurter Architekt Magnus Kaminiarz konzipierte und gestaltete das Gebäude. Er verlieh dem Grand Tower eine eigenständige und ausdrucksstarke Formensprache. Gleichzeitig konzipierte er die Wohnungen nicht nur so, dass nahezu jede Wohnung über einen eigenen Balkon verfügt - die Balkone sind in Tubenform auch so angelegt, dass sie ein Höchstmaß an Privatsphäre und Schutz bieten können.

Über 90 Prozent der Wohnungen des Grand Tower sind bereits verkauft. Dabei bestehen die Wohnungskäufer gleichermaßen aus nationalen wie internationalen Kunden. Somit orientieren sich die hochwertigen Eigentumswohnungen auch an hohen internationalen Standards. Der European Property Award, vor 26 Jahren ins Leben gerufen, gilt als einer der renommiertestes und weithin anerkanntesten Preise Europas. Die Jury besteht aus unabhängigen Immobilienexperten. Die Juroren legen besonderen Wert auf Architektursprache, Qualität, Innovation und Nachhaltigkeit.

Mittwoch, 1. November 2017

Bochum | BaseCamp | 67m | In Planung

Ein echter Hingucker, rund 400 Appartements für Studentinnen und Studenten, die auch touristisch genutzt werden können, und ein neues Parkhaus mit mehreren hundert Stellplätzen – das ist „BaseCamp“, die neue Landmarke Bochums.

In unmittelbarer Nähe zum Bochumer Hauptbahnhof soll ein ambitioniertes Projekt entstehen: Auf der Fläche des heutigen Parkhauses P7 ist ein rund 60 Meter hohes Gebäude geplant, das Heimat für über 400 Studierende aus Bochum und Umgebung und aller Welt werden soll, aber auch Hotelgästen zur Verfügung stehen wird. Die Appartements entstehen auf einer Fläche von circa 1430 Quadratmetern, die Architektur setzt Akzente und fügt sich optisch in die vorhandene Umgebungsbebauung ein. Die BaseCamp Student GmbH wird das Areal für den European Student Housing Fund bebauen.

Mit dem Projekt unterstreicht Bochum einmal mehr seine Rolle als Heimat des Wissens im Ruhrgebiet. Die Studierenden sollen nicht nur an der Ruhr-Universität Bochum und den anderen acht Hochschulen lernen, sie sollen in Bochum auch attraktiven Wohnraum vorfinden. Das erleichtert ihnen zudem im Anschluss an ihr Studium die Entscheidung, Bochum und das Ruhrgebiet auch weiterhin als Lebensmittelpunkt zu wählen.

Dr. Andreas Junius, Geschäftsführer der BaseCamp GmbH, ist von dem Standort überzeugt: „Bochum ist ein renommierter Hochschulstandort mit knapp 60.000 Studierenden und zudem zentral in der Wissenschaftsregion Ruhr gelegen. Als Bewohner des BaseCamp Bochum wird man urbanes Leben in der City genießen und zugleich drei Universitätsstandorte in kürzester Zeit erreichen können.“ Die BaseCamp Student GmbH hat international Erfahrungen im Bau hochwertiger Studentenwohnheime und realisierte Vorhaben unter anderem in Kopenhagen, Potsdam und Lodz. Im Bau beziehungsweise der Projektierung befinden sich Anlagen in Berlin, Leipzig, Göttingen und Dortmund.

Eine wichtige Voraussetzung ist die architektonische Qualität des Gebäudes. Das Büro Gerber Architekten realisiert den Bau. „Die besondere Situation am Hauptbahnhof Bochum, an der Ecke Südring und Universitätsstraße, macht hier einen hohen, städtebaulich deutlichen Akzent wünschenswert, der in Form eines Hochhauses richtig formuliert ist. Gleichzeitig wird der Bahnhofsvorplatz durch die orthogonale Stellung des Hochhauses dazu stadträumlich gefasst.“

 Pressemitteilung der Stadt Bochum

Sonntag, 29. Oktober 2017

Offenbach | Quartier Inselspitze | 75m + 62m & 40m | In Planung

Krönender Abschluss der Hafenbebauung in Offenbach soll das Quartier Inselspitze werden.
In Zusammenarbeit mit den Frankfurter Architekten schneider+schumacher und dem Überlinger Landschaftsplaner Ramboll Studio Dreiseitl wurde der Entwurf für "kap - Inselspitze Hafen Offenbach" entwickelt: vorgesehen ist auf dem rund 10.000 qm großen Grundstück ein vielfältiges Quartier mit hoher städetebaulicher Qualität und einem stimmigen Übergang zum geplanten Park in den Dünen. Es sollen neue Arbeitswelten, Hotel, Fitness, Gastronomie und Freizeit verbunden und Offenbachs Urbanität und Wirtschaftsstruktur gestärkt werden.

Entstehen werden ein 75 Meter hoher Hotelturm mit 4-Sterne-Plus-Business-Hotel der Bremer ATLANTIC-Gruppe, das 2022 fertiggestellt sein soll. Ein 62 Meter hoher Büroturm mit innovativen Arbeitswelten (New Work), Service-Büros von DESIGN Offices GmbH sowie ein 20 Meter hohes Gebäude mit Fitnessstudio, Gastronomie und Tiefgarage sind ebenfalls geplant. Alle drei prägnanten Baukörper weisen ein hohes Maß an Individualität auf und verbinden sich zugleich zu einem harmonischen Ensemble.

Besonderes Augenmerk wurde auf die Freiflächengestaltung gelegt. Zum öffentlichen Raum zählt ein zentraler Platz, eine Parklandschaft mit Sitz- und Liegemöglichkeiten sowie Dachterrassen als Roof Tops der Gastronomie. Die versetzte Anordung der drei Baukörper schaffen einen hohen Anteil an Freiflächen, die den Benutzern den Genuss der Wasserlage ermöglichen. Offenbach Oberbürgermeister Horst Schneider ist davon überzeugt, dass "kap" zu einem sichtbaren Symbol des Offenbacher Strukturwandels werden und über enorme Strahlkraft in der Region verfügen wird.
Auch das Juryurteil ist einstimmig, sie spricht von einem "in seiner Tiefe beeindruckend herausgearbeiteten Entwurf, der sowohl auf Grund der städtebaulichen Idee als auch in Bezug auf die Architektur und den Freiraum überzeugt." Baubeginn ist für 2019 geplant, Fertigstellung zwei bis drei Jahre später.

Quelle: Deutsche Wohnwerte GmbH & Co. KG


Bilder: Zech Stiftung und Deutsche Wohnwerte / Schneider + Schumacher
 

Samstag, 21. Oktober 2017

Wien | Triiiple | 3 x 100m | In Bau

Der Architekturwettbewerb zum ehemaligen Zollamt, jetzt Triiiple, ist  abgeschlossen. Die Architekten Dieter Henke und Marta Schreieck haben sich mit ihrem Projekt gegen sieben weitere Entwürfe durchgesetzt. In der Jury waren neben den Bauherren auch Vertreter der Stadt Wien. Insgesamt bilden drei Türme mit stilvollen Wohnungen, Büro- und Gewerbeflächen ein unverwechselbares Hochhaus-Ensemble. Künftige Bewohner werden von der Top-Lage und der perfekten Infrastruktur profitieren. Bei optimalem Projektverlauf könnte Ende 2014 mit der etappenweisen Errichtung von rund 70.000 Quadratmeter Nutzfläche begonnen werden. Der Projektname wurde aus dem Englischen entlehnt, wo Triiiple für „dreifach“ steht – drei Türme im dritten Wiener Gemeindebezirk.

Diese drei im Dialog zueinander stehenden Türme mit über 85 Metern Höhe liefern einerseits die Grundvoraussetzung für einen atemberaubenden Blick über ganz Wien und den Prater. Andererseits wird der Komplex aber auch das frühere Zollamt als Landmark der 1970er Jahre würdevoll ablösen und als imposantes Hochhaus-Ensemble weithin erkennbar sein. Dafür sorgt das visionäre Konzept der Architekten Henke und Schreieck, das auf differenzierte Außen- und Binnenräume und visuelle Durchlässigkeit des bereits etablierten Business-Standortes TownTown zum Grünraum des Praters setzt. „Das städtebauliche Konzept beruht auf vier im Dialog zueinander stehenden skulptural stark ausgeprägten Einzelbaukörpern,“ erklärt Mag.arch. Dieter Henke. Wohnungen und Büros werden in unterschiedlichen Grundrisskonfigurationen angeboten. Aus diesem Grund wird es Wohnungen in allen Größenordnungen geben, von der 2-Zimmer-Wohnung bis zum großzügigen Loft. Zusätzlich lässt sich aufgrund der unterschiedlichen Grundrissoptionen noch ein weiterer Vorteil für künftige Bewohner realisieren. „Viele zweiseitig über Eck belichtete Wohnungen werden einen phantastischen Blick auf den Prater und gleichzeitig auf  den umgebenden Stadtraum bieten,“ so Mag.arch. Marta Schreieck.

Pressemitteilung: Triiple

Update 26.06.2017

Mit der vor wenigen Tagen erteilten Baugenehmigung fiel der lang ersehnte Startschuss für TRIIIPLE. Am Standort des ehemaligen Zollamtes beginnen die Projektpartner Soravia Equity, eine Tochter der Soravia Group und ARE Development, ein Unternehmen der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), ab Herbst 2017 mit den Arbeiten für die Errichtung der beiden ersten Wohntürme. Die Bandbreite an verfügbaren Wohnflächen erstreckt sich dabei von der 1-Zimmer-Wohnung mit 33m² bis hin zum 5-Zimmer-Apartment mit 165m². Bereits vor den ersten Baumaßnahmen im Herbst startet man im Juni den Verkauf der rund 240 freifinanzierten Wohnungen mit Einstiegspreisen ab ca. EUR 4.120,- pro Quadratmeter.

Die Fertigstellung ist für 2020 anberaumt. "Das Projektvolumen umfasst über 300 Millionen Euro", sagt Hans-Peter Weiss. Während Turm 1 und 2 ausschließlich freifinanzierte Wohnungen beherbergen werden, soll der dritte Turm vorrangig Micro-Apartments für Studenten und Young Professionals beheimaten, wobei für den letzten Turm die Planung noch nicht abgeschlossen ist. Das gilt auch für einen Büroturm mit rund 11.000m² Nutzfläche, der als berühmter Punkt auf dem „i“ das Projekt TRIIIPLE komplett macht. Der Entwurf für das Ensemble am Donaukanal stammt aus der Feder der preisgekrönten Architekten von Henke Schreieck, die auch für die neue OMV-Zentrale verantwortlich zeichnen. Ihr Konzept schafft neuen Lebensraum an einem Standort, der wie kein anderer die Lebensqualitäten von Stadt, Land und Fluss zu vereinen weiß.

 Projektmerkmale

• Rund 70.000 m² Gesamtnutzfläche
• Projektvolumen über 300 Millionen Euro
• 1- bis 5-Zimmer freifinanzierte Wohnungen, von 33m² bis 165m²
• individuell gestaltbare Lofts
• alle Wohnungen verfügen über Balkone, Loggien oder Terrassen
• perfekte Anbindung über U3 Stationen Erdberg und Schlachthausgasse
• Concierge-Service, Rooftop-Pool, Salon mit Bibliothek, Eventküche und Party- & Barbecue-Lounge
• TRIIIPLE Plaza mit Cafés, Shops und Restaurants

Timeline

• Planungsphase: 2015 bis 2017
• Abbruch Zollamtsgebäude: Frühjahr 2016 bis Sommer 2017
• Baubewilligung: Juni 2017
• Bauarbeiten Turm 1 und 2: Herbst 2017 bis Ende 2020
• Überplattung: Baubeginn Herbst 2017, Abschluss Frühjahr 2018

Pressemitteilung: Deal-Magazin


Bilder: Architekten Dieter Henke und Marta Schreieck
Update 21.10.2017

Die Projektentwickler Erwin Soravia, CEO SORAVIA, und Hans-Peter Weiss, GF der ARE Austrian Real Estate GmbH, luden am Freitag (20.10.17) zum Spatenstich für TRIIIPLE. Das Projekt soll dank intelligenter Planung – Hand in Hand mit der Stadt Wien – zum Aushängeschild für moderne Stadtentwicklung werden. Wichtige Grundlage dafür ist ein städtebaulicher Vertrag, der mit der Stadtgemeinde Wien geschlossen wurde und bei TRIIIPLE erstmals zur Umsetzung gelangt. Dieser verpflichtet die Projektpartner zu privaten Investitionen in die öffentliche Infrastruktur. So fließen rund EUR 10 Millionen in die Überplattung der A4 sowie in den Ausbau des Schulstandortes Dietrichgasse. Ein neuer Kindergarten wird im TRIIIPLE eröffnet, was ein wichtiges Anliegen für Bezirksvorsteher Erich Hohenberger ist, der ebenso wie Klaus Schierhackl, Vorstand der ASFINAG, den Spatenstich begleitete.

Bilder: Architekten Dieter Henke und Marta Schreieck