Sonntag, 15. Oktober 2017

Reutlingen | Stuttgarter Tor | 64m | In Bau

Auf einer Gesamtfläche von rund 7000 Quadratmetern soll im Bereich ''Unter den Linden/Burkhardt- Weber-Straße'' ein 16 geschossiges und rund 60 m hohes Gebäude entstehen. Geplant sind Wohneinheiten, Büro- und Praxisräume sowie Gastronomieflächen mit Ausblick über Reutlingen bis in Richtung Stuttgart. Zu Zeit wird ein neuer Bebuungsplan entwickelt um den Bau des neuen Hochhauses zu ermöglichen. Für die Architektur des Gebäudes ist die Metzinger-Stuttgarter Planungsgemeinschaft Seidenspinner/Daller verantwortlich.

Mit dem Hochhaus soll ein starkes architektonisches Zeichen am Eingang der City Nord entstehen. Dadurch wäre neben dem Tübinger Tor, dem Garten Tor und dem Alb Tor auch das vierte Reutlinger Altstadttor mit Anbindung an die L 378 und somit in Richtung Stuttgart wieder zum Leben erweckt.

Quelle:  Reutlinger Nachrichten - Große Anerkennung für das "Stuttgarter Tor"


Bild: Schöller & Partner GmbH


Update 15.10.2017

Im September 2017 begannen die Bauarbeiten für das Stuttgarter Tor. Die Gesamtnutzfläche des Projekt, das mit 64,2 Metern das zweithöchste Reutlinger Gebäude nach dem Turm der Marienkirche (71 Meter ohne Engel) werden soll, beträgt bei einem Investitionsvolumen von über 40 Mio. EUR rund 10.000 qm. Insgesamt wird das Stuttgarter Tor über zwei Tiefgaragengeschosse, ein Erdgeschoss mit Zwischengeschoss sowie 16 Obergeschosse verfügen. Die gewerbliche Nutzung in den unteren Stockwerken erstreckt sich dabei über Gastronomie, Büro und Praxisflächen. Der derzeitige Vermietungsstand liegt bei rund 70 %. Im Erdgeschoss wird mit QMUH ein Burgergrill und Steakhouse eröffnen.

Weitere Nutzer sind unter anderem die HWS Wirtschafts- und Steuerprüfungsgesellschaft, die OKPHYSIO - therapie & training GmbH und der BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e.V. mit dem Beauftragten für die Stadt und den Landkreis Reutlingen Herrn Dr. Joeres.

In den obersten 7 Stockwerken entstehen insgesamt 28 Wohnungen mit Wohnflächen von ca. 80 bis 130 qm. Alle Wohnungen bieten neben der hochwertigen Ausstattung und eigenen Loggien einen faszinierenden Ausblick über Reutlingen bis auf die schwäbische Alb und nach Stuttgart. Die Vermarktung dieser 2, 3 und 4-Zimmer-Eigentumswohnungen beginnt in 2018. Der genaue Vermarktungsstart wird frühzeitig bekanntgegeben. Die Fertigstellung erfolgt im zweiten Halbjahr 2019. 

Quelle: Schöller & Partner GmbH - Baustart für das Stuttgarter Tor

Bild: Schöller & Partner GmbH

Samstag, 7. Oktober 2017

Köln | LVR-Neubau | 73m | In Planung

Der Architekturwettbewerb zum Neubau des LVR-Hauses am Ottoplatz in Köln-Deutz ist  entschieden worden. Im März 2015 hatte der Landschaftsverband Rheinland (LVR) das Wettbewerbsverfahren nach Gesprächen mit der Stadt Köln der Fortführung des Bebauungsplanverfahrens vorangestellt. Ziel dieses seit dem 7. September 2016 laufenden europaweiten Wettbewerbs war: „In Anbindung an den neugestalteten Bahnhofsvorplatz eine einprägsame Stadtteilsilhouette und eine hohe Qualität des öffentlichen Raumes zu schaffen“, so LVR-Direktorin Ulrike Lubek.

Die drei Siegerentwürfe wurden im Landeshaus in Köln-Deutz gestern erstmals präsentiert. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jörg Aldinger (Stuttgart) hat sich entschieden, den Entwurf des Architekturbüros kadawittfeldarchitektur aus Aachen mit dem ersten Preis auszuzeichnen. Mit den Architekturbüros des Siegerentwurfes sowie der zwei weiteren Entwürfe wird der LVR nun ein Verhandlungsverfahren durchführen. Letztlich fällt in diesem Verfahren die Entscheidung für einen Entwurf, der dann realisiert wird.

Lubek: „Der Architekturwettbewerb ermöglicht für dieses große innerstädtische Bauprojekt zu einem frühen Zeitpunkt ein großes Maß an Transparenz – für die Bürgerinnen und Bürger genauso wie für die LVR-Mitarbeitenden, die dort arbeiten werden. Wir freuen uns nun auf eine architektonisch attraktive und städtebaulich verträgliche Lösung.“

In einer mehrstündigen Sitzung wählte die 31-köpfige Jury drei aus insgesamt 21 eingereichten Entwürfen von Architekturbüros aus Deutschland und den Niederlanden. Die Jury setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung des LVR und der Stadt Köln sowie Architektinnen und Architekten zusammen. Auch der Baudezernent der Stadt Köln, Franz-Josef Höing, gehörte der Jury an.

Die drei Siegerentwürfe zeichnen sich durch eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung des Standortes für ein Büro- und Verwaltungsgebäude aus. Die Wettbewerbssumme von insgesamt 365.000 Euro verteilt sich gestaffelt. Das Preisgericht entschied mehrheitlich, die Aufteilung in drei Platzierungen und fünf Anerkennungen vorzunehmen.

Pressemitteilung:  kadawittfeldarchitektur gewinnt Wettbewerb zum LVR-Neubau in Köln

Bild: kadawittfeldarchitektur, Aachen

Dienstag, 26. September 2017

Berlin | GRANDAIRE | 65m | In Bau

Mit dem Bauprojekt GRANDAIRE in der Voltairestraße am Alexanderplatz entsteht der erste neue Wohnturm seit 30 Jahren in Berlin-Mitte. Es bildet damit den Auftakt für das neue Stadtquartier, unweit vom historischen Klosterviertel. Baubeginn war Ende 2016, die Fertigstellung ist für Sommer 2020 geplant. Hier entstehen auf einer Grundstückfläche von 3.700 m², 164 Eigentumswohnungen, 105 Mietwohnungen und Ladenflächen im Erdgeschoss. Die Gesamtwohnfläche beträgt 20.000 m². Besonderheiten sind die Dachterrasse, ein privater Fitnessbereich und so genannte Bike Lofts auf den Wohnetagen mit einem separaten Aufzug. Als Parkmöglichkeiten gibt es 150 PKW-Stellplätze.

Quelle:  Kondor Wessels Holding GmbH

Projektseite: GRANDAIRE

 
Bilder: Kondor Wessels Holding GmbH
Update 26.09.2017

Am 26.06.2017 wurde der Grundstein für das Projekt gelegt. Das Bauwerk erhebt sich in zwei verbunden Kubaturen mit einem 40 Meter hohen 12-Geschosser mit L-förmigem Grundriss und einem 65 Meter hohen, 20-geschossigem Kubus mit rechteckigem Grundriss. Die klare Formensprache des Gebäudes steht in der Tradition der Chicagoer Schule des späten 19. Jahrhunderts, der Geburtsstunde der modernen okzidentalen Hochhausarchitektur. Die Fassade ist mit hochwertigem Naturstein gefasst und wird durch raumhohe Panoramafenster und Loggien geprägt. Die beiden Gebäudeteile sind im Erdgeschoss durch einen großzügigen, imposanten Eingangsbereich mit hotelähnlichem Charakter verbunden. Er besticht durch eine repräsentative zweigeschossige Lobby mit Concierge und Gäste-Lounge. Auf 40 Meter Höhe befindet sich ein großer Dachgarten mit Kitchen-Lounge und beeindruckendem Panoramablick über das Zentrum der deutschen Hauptstadt.

Montag, 25. September 2017

Frankfurt | RIVERPARK Tower | 95m | In Planung

Die GEG German Estate Group AG aus Frankfurt kündigt jetzt die Projektentwicklung RIVERPARK Tower an, deren Baumaßnahmen im Spätherbst 2018 nach dem Umzug der Union lnvestment in den WINX-Tower (MainTor) beginnen sollen. Die GEG wird den Union lnvestment-Unternehmenssitz in Frankfurt in der Wiesenhüttenstraße 10 komplett erneuern und als außergewöhnlichen Landmark-Wohnturm (Höhe: knapp 95m) mit Premium-Eigentumswohnungen sowie einem Boardinghouse neu positionieren. Mit einer spektakulären, offenen und schwebenden Architektur realisiert Stararchitekt Ole Scheeren (46) hiermit sein erstes Projekt in Deutschland.

Der RIVERPARK Tower zählt 23 Obergeschosse; im Erdgeschoß führen die beiden voneinander getrennten Lobby-Bereiche entweder direkt zum Boardinghouse, das in den ersten fünf Obergeschossen rund 100 Appartements umfasst, oder zu den 120 bis 130 Eigentumswohnungen, die die 17 weiteren Obergeschosse belegen. In unmittelbarer Nachbarschaft zum RIVERPARK Tower entsteht mit den RIVERPARK Suites direkt am Main ein von dem renommierten Frankfurter Architekten Jo. Franzke (76) geplantes Gebäudeensemble, das im Mix hochwertige Eigentumswohnungen und Wohnungen für geförderten Wohnungsbau direkt am Mainufer ergänzt.

Für das gesamte Ensemble sind lichte Raumhöhen von rund drei Metern vorgesehen. Auf einem Grundstück mit 4.100 qm Grundfläche und rund 230 Tiefgaragenstellplätzen entstehen so 33.0000 qm an Mietflächen. Die Gebäude werden mit hochwertigen Materialen und einer App-basierten Smart-Home Technik ausgestattet. Für das Projekt ist ein hoher Nachhaltigkeitsstandard angestrebt. Die einzigartige Lage in erster Reihe am Main garantiert den Bewohnern sowohl beste Ausblicke als auch exzellente Erreichbarkeit in der Frankfurter City. Das Ensemble soll im ersten Halbjahr 2021 bezugsfertig werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird über 220 Mio. EUR betragen.

Pressemitteilung:  GEG German Estate Group AG





Bilder: GEG German Estate Group / Büro Ole Scheeren / Jo. Franzke Generalplaner

Samstag, 22. Juli 2017

Frankfurt | „The Spin“ am Güterplatz | 128m | In Planung

Das Preisgericht war sich schnell einig: Der beste Entwurf für das geplante Hochhaus am Güterplatz stammt vom Hamburger Architekturbüro Hadi Teherani. An der Ecke Mainzer Landstraße/Güterplatz wird ab 2018 in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof ein 128 m hoher Turm entstehen, in dem ein Nutzungsmix aus Hotel- und Büroflächen vorgesehen ist. Teheranis Konzept setzte sich gegen sechs weitere, renommierte Architekturbüros durch. Den zweiten Platz sicherte sich das Berliner Architekturbüro Kleihues + Kleihues, Drittplatzierte wurden Eike Becker Architekten, ebenfalls aus Berlin. Das Siegerkonzept überzeugte die Jury vor allem durch die gelungene optische Trennung der Nutzungsarten, die den „Kopf“ des Turmes in einem stimmigen Gesamterscheinungsbild betont sowie die intelligente Flächenplanung, die auch Außenflächen für die Büronutzer in den oberen Geschossen ermöglicht. Die Ausloberin des Wettbewerbs, die Groß & Partner Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH, knüpfte die Prämierung des Siegerentwurfs allerdings an eine weitere Überarbeitung des Konzeptes, um noch Details zu optimieren. Eine Besonderheit des Grundstücks ist der unmittelbare Zugang zur U5, welche ab 2022 neben dem Tower halten wird.

Die ersten zwanzig Etagen wurden bereits langfristig an die NH Hotelgruppe vermietet. Dort wird Anfang 2021 ein Premiumhotel der Marke NH Collection eröffnen. Vom 22. bis 31. Obergeschoss wird der Tower ca. 8.500 m² Büroflächen anbieten.

Das Projekt trägt den Namen „The Spin“. Die Lage zwischen Messe, Hauptbahnhof und Europaviertel entwickelt sich derzeit rasant - in direktem Umfeld entstehen parallel vier weitere Hochhäuser. „Wir sehen diese Lage aufgrund der exzellenten Erreichbarkeit aus allen Richtungen sowie des sich entwickelnden, urbanen Umfelds als sehr attraktiven Bürostandort an. Hier gibt es bereits einen gesunden Mix aus etabliertem und neuem Wohnen und eine Vielzahl an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten, so dass Unternehmen ihren Beschäftigten eine Menge Optionen anbieten können“, erläutert Nikolaus Bieber, geschäftsführender Gesellschafter von Groß & Partner, die Vermarktungsaussichten für die Büroflächen. Der Baubeginn ist für 2018 geplant, die Fertigstellung wird im Laufe des Jahres 2020 erfolgen.

Pressemitteilung:  Groß & Partner

Architekturbüro Hadi Teherani