Sonntag, 3. Dezember 2017

Frankfurt | Wohnturm PRAEDIUM | 66m | Fertig

Frankfurt am Main hat etwas, das man in keiner anderen europäischen Metropole ein zweites Mal vorfindet: eine markante Skyline. Bislang prägten Bürotürme die Silhouette der Stadt. Doch nicht mehr lange. Denn inzwischen werden in der prosperierenden Metropole auch vertikale Wohnformen nachgefragt.

Die NH ProjektStadt GmbH, eine Tochter der Nassauischen Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, setzt mit dem Neubauprojekt PRAEDIUM ein deutliches Zeichen. Der 66 Meter hohe Wohnturm setzt mit seinen exklusiven Eigentumswohnungen im Frankfurter Europaviertel nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Raumhöhen von ca. 2,80 m und den spektakulären Ausblicken neue Maßstäbe. Auch die Bandbreite an Wohnungsgrößen, die von ca. 38 bis 370 Quadratmetern Wohnfläche für nahezu jeden Wunsch einen individuellen Grundriss bereithält, ist einzigartig. Entsprechend variieren auch die Kaufpreise, die bereits bei 3.500 Euro pro Quadratmeter beginnen. Die Nachfrage nach den exklusiven Neubau-Eigentumswohnungen ist deshalb groß. Der Mattheußer Immobilienvertriebsgesellschaft mbH, die für die Vermarktung des Wohnturms im Alleinauftrag verantwortlich zeichnet, liegen bereits die ersten Reservierungen vor. Offizieller Startschuss für die Vermarktung ist der 21. November 2013.

Das PRAEDIUM, das an der Europa-Allee 101 und 103 entsteht, bildet unter den Neubauprojekten der NH ProjektStadt GmbH ein besonderes Highlight. Das architektonisch herausragende, abgestufte Gebäudeensemble mit 8 und 19 Geschossen und einer Höhe von 66 m wurde vom Frankfurter Büro Dietz Joppien Architekten AG entworfen und markiert im Europaviertel städtebaulich den Schnittpunkt von Boulevard und Europagarten. Die Planer haben bei der Formgebung des Hochhauses großen Wert darauf gelegt, eine eindrucksvolle Architektur zu schaffen. So staffelt sich die Südseite in durchlaufende Terrassen und Rücksprünge, wodurch eine größtmögliche Öffnung zur Sonne erzeugt wird. Die Nordfassade hingegen nimmt die Bauflucht des Europaboulevards auf und wird im Übergang zur West- und Ostfassade leicht konturiert.

Die Planer von Dietz Joppien haben bei der Konzeption der Neubau-Eigentumswohnungen sehr genau darauf geachtet, keine Standardlösungen zu entwerfen, sondern dem wachsenden Bedürfnis der Menschen nach Individualität in vollem Umfang Rechnung zu tragen. So sind im PRAEDIUM rund 50 unterschiedliche Grundrissvarianten vorgesehen, wodurch eine marktgerechte Bandbreite an Wohnungsgrößen abgebildet werden kann: angefangen von der Dachmaisonette-Wohnung, ergänzt durch integrierte Townhouses mit eigenem Garten oder Kleinstwohnungen mit 1- und 2-Zimmern bis hin zu 5-Zimmer-Wohnungen und den exklusiven Penthouse-Wohnungen in der 19. Etage.

Allen Wohnungen gemeinsam ist die außergewöhnliche Raumhöhe von ca. 2,80 m. Die Hauptausrichtung der Gebäude nach Süden bietet großzügige Balkone und Sonnenterrassen. Großflächige Fenster unterstreichen einmal mehr die ästhetisch anspruchsvolle Architektur. Ob auf Augenhöhe mit der Frankfurter Skyline, mit Blick in den Taunus oder zum Europagarten – kein Ausblick ist wie der andere, jeder für sich ist atemberaubend und einmalig.


Projektseite: praedium-frankfurt


Bild: Dietz·Joppien Architekten / NH ProjektStadt
Update 18.01.2015

HOCHTIEF Building wird das bislang höchste Wohngebäude im Frankfurter Europaviertel bauen. Das PRAEDIUM genannte Gebäudeensemble mit insgesamt 242 Eigentumswohnungen besteht aus einem achtgeschossigen Gebäude mit 83 Wohnungen und einem 19-geschossigen Wohnturm mit 159 Wohnungen. Der Auftrag hat ein Volumen von zirka 60 Millionen Euro.

In einer Bauzeit von 23 Monaten entstehen insgesamt 24 000 Quadratmeter Wohnfläche. Den zukünftigen Nutzern werden außerdem eine Tiefgarage mit 288 Stellplätzen, davon 20 mit Elektroladestationen zur Verfügung stehen. In einem Zwischengeschoss sind 417 Fahrradstellplätze geplant und im Erdgeschoss werden auf 1 600 Quadratmetern Gastronomiebetriebe und Shops einziehen.

Pressemitteilung: HOCHTIEF Building

(C) HOCHTIEF Building
Update 03.12.2017


Mit der Fertigstellung des Wohnhochhauses PRAEDIUM, einem markanten Landmark-Gebäude, ist ein weiteres attraktives Wohnangebot für Frankfurt am Main entstanden. Die von dem renommierten Architekturbüro Dietz Joppien geplante Wohnanlage mit Eigentumswohnungen befindet sich in bester Lage direkt am Europagarten im Frankfurter Europaviertel.

60 Meter in der Höhe ist das PRAEDIUM als ein neues Wahrzeichen für das Europaviertel gut sichtbar. 242 Eigentumswohnungen auf 19 Geschossen, über 52 individuelle Grundrisse, die von 31 m² bis hin zu 363 m² reichen, erfüllen differenzierte Wohnbedürfnisse. Die Käufergruppe ist breit gefächert, darunter alteingesessene Frankfurter und auch eine internationale Klientel. Mit den zehn Gewerbeeinheiten des PRAEDIUMs wird gleichzeitig die Infrastruktur im Europaviertel verbessert und ein Mehrwert für die Bewohner geschaffen.

 Die nach Süden orientierten Townhäuser mit individuellem Gärten und Maisonette-Wohnungen mit Dachterrassen wurden von jungen Familien mit Kindern favorisiert, während sich Singles zumeist für die kleineren Apartments entschieden haben. Für die großen Wohnungen in den oberen Etagen und für die Penthäuser konnten Käufer aus der Region und dem In- und dem Ausland gewonnen werden. Vor allem in den oberen Etagen begeistern spektakuläre Blicke auf die Frankfurter Skyline, den nahegelegenen Taunus oder den Odenwald.

PM:  Erste Übergaben im Wohntower PRAEDIUM im Frankfurter Europaviertel

© Fotograf: Dirk Metzner / Nassauische Heimstätte

München | Hochhaus Anzinger Straße 23-29 | 60m | In Planung

Der Kölner Projektentwickler PANDION hat das Grundstück Anzinger Straße 23-29 in München erworben. PANDION plant auf dem Grundstück einen Neubaukomplex mit insgesamt rund 54.000 Quadratmetern Geschossfläche und einem Verkaufsvolumen in Höhe von rund 316 Millionen Euro. Neben 470 Eigentumswohnungen werden eine Kita, Gewerbeflächen sowie 10.000 Quadratmeter öffentlich geförderte Mietwohnungen entstehen.

Bei dem Grundstück der PANDION handelt es sich um das ehemalige Gelände der Zündapp-Werke in direkter Nachbarschaft zum „Werksviertel“ südlich des Münchner Ostbahnhofs. Quantum hatte nach Erwerb des Grundstücks das Konzept für die Umnutzung des Industrieareals in ein urbanes Wohngebiet gemeinsam mit Ochs Schmidhuber Architekten, GSK und der Landeshauptstadt München entwickelt. Reinhold Knodel, Vorstand der PANDION AG, sagt: „Wir freuen uns besonders darüber, am stark umkämpften und sehr dynamischen Standort München ein Projekt dieser Größenordnung realisieren zu können.“

Bild: PANDION AG

Samstag, 2. Dezember 2017

Hamburg | Wildspitze | 64m | In Planung

Prominent auf der vorspringenden Kaianlage des Baakenhafens gelegen, wird die Garbe Immobilien-Projekte GmbH bis 2021 die „Wildspitze“, Deutschlands höchstes Holzgebäude, mit einer Kombination aus Wohnen und einer gemeinnützigen Nutzung mit besonderem Ausstellungsformat zum Thema Natur-und Artenschutz errichten. Auf dem exponierten Grundstück entstehen nach dem Entwurf des Hamburger Architekturbüros Störmer Murphy and Partners ca. 190 Wohnungen, ein Drittel davon als öffentlich geförderter Wohnungsbau. Mit Ausnahme der aussteifenden Treppenhauskerne werden sowohl die tragenden Bauteile als auch die Gebäudehülle vollständig aus Holzwerkstoffen hergestellt.

Markanter Orientierungspunkt wird dabei der rund 64 m hohe, 18-geschossige Turm sein, der allseitig mit einer individuell zu öffnenden, gläsernen zweiten Fassadenhaut, die als Lärm-, Witterungs- und Brandüberschlagsschutz dient, umhüllt werden wird. Hinter dieser Glashülle wird jede Wohnung über eine großzügige Loggia verfügen.

Die „Wildspitze“ ist jedoch kein reines Wohngebäude: Die Deutsche Wildtier Stiftung wird auf rund 2.200 m² über zwei Ebenen eine multimediale Ausstellung zu den Wildtieren Deutschlands und ihren Problemen mit uns Menschen schaffen. Dabei sollen Elemente einer „augmented reality“, einer erweiterten Realitätswahrnehmung, gezielt eingesetzt werden, damit Menschen sich in die Situation von Wildtieren und ihren Bedürfnissen besser hineinversetzen können. Neben der Ausstellung wird Deutschlands erstes Naturfilm-Kino Besucher anlocken. Dort werden Tag für Tag die besten Tierfilmproduktionen und Dokumentarfilme zu ökologischen Themen zu sehen sein, um Menschen für die Natur zu begeistern. Als drittes Element sind ganzheitliche, naturpädagogische Angebote geplant, bei denen Kindern und Jugendlichen unter fachlicher Begleitung lebendiges Naturwissen vermittelt wird. Dabei haben die Pädagogen die Möglichkeit, mit Hilfe der Ausstellung und des Kinos die Themen multimedial aufzubereiten. Ein gastronomisches Angebot mit nachhaltigen Produkten wird das Konzept ergänzen.

Die Deutsche Wildtier Stiftung bezieht in den Obergeschossen zudem mit rund 35 Mitarbeitern ihre Büroräume. Insgesamt werden knapp 4.000 m² von der Deutschen Wildtier Stiftung genutzt. Die Deutsche Wildtier Stiftung wird Eigentümerin der von ihr genutzten Flächen aus Mitteln des Stiftungsvermögens.

 Die Garbe Immobilien-Projekte GmbH stellt sich mit diesem Projekt auch den Herausforderungen des zukünftigen Bauens, indem durch Verwendung eines hohen Anteils nachwachsender Rohstoffe und der damit verbundenen Reduzierung des Energieverbrauchs und der Kohlendioxidemission während des Bauprozesses ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird. Gleichzeitig wird die Chance genutzt, mit Hilfe eines hohen Vorfabrikationsgrads die Bauzeit signifikant zu verkürzen.

Die natürlichen Vorteile des Holzes, seine gute Dämmeigenschaft, sein Potential für die Schaffung eines angenehmen, behaglichen Raumklimas sind weitere positive Aspekte, die das bautechnische Konzept dieses Projektes für Garbe reizvoll macht. Dass Holzbau und Hochhaus keinen Widerspruch darstellen, zeigt die aktuelle internationale Entwicklung: diverse Projekte tragen den Holzbau in die Metropolen und über die Hochhausgrenze hinaus. Holzhochhäuser in Wien (Gesamthöhe ca. 84 m), Amsterdam (ca. 73 m) und Vancouver (ca. 52 m) befinden sich derzeit in Bau oder wurden jüngst fertig gestellt.

Quelle: Deutschlands höchstes Holzgebäude: HafenCity-Projekt Wildspitze 

Bild: Störmer, Murphy & Partners

Sonntag, 26. November 2017

Frankfurt | Hochhaus im Europaviertel Baufeld 43 | 60m | In Planung

Die Paulus Immobiliengruppe und ihr JV-Partner Patron Capital Partners haben Eike Becker_Architekten mit der Realisierung eines Hochhausprojektes im Europaviertel Baufeld 43, Europaallee 92/Pariser Straße beauftragt. Die Architekten hatten sich zuvor im Rahmen eines von der Stadt Frankfurt geforderten Architektenwettbewerbs zusammen mit dem Büro Sauerbruch Hutton mit jeweils einem zweiten Preis durchgesetzt. Ein erster Preis wurde nicht vergeben.

Die Paulus Immobiliengruppe und Patron Capital Partners hatten das Gewerbegrundstück Mitte 2017 von Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG erworben und den Wettbewerb mit insgesamt sechs teilnehmenden Architekturbüros ausgerichtet. Ausschlaggebend für die Entscheidung der sechsköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Zvonko Turkali, der auch Mike Josef, Dezernent Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt am Main angehörte, war insbesondere die Wirtschaftlichkeit und mögliche Belebungsfunktion des Entwurfs.

Die Planung von Eike Becker_Architekten sieht ein markant gestaltetes Bürohochhaus mit 60 Meter Höhe in H-Form mit versetzt angeordneten Elementen sowie einen angrenzenden siebengeschossigen Hotelkörper vor. Vor allem die Schaffung von Einzelhandels- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss zum Europapark hin und entlang der Europaallee wurde von der Jury positiv bewertet.
Im Hochhaus können bis zu 3.000 Arbeitsplätze entstehen. Das angrenzende Hotel soll über circa 320-350 Zimmer verfügen, die über eine repräsentative Lobby im ersten Obergeschoss erschlossen werden. Zwei Untergeschosse, die sich über beide Grundstückshälften erstrecken, sollen die circa 400 Tiefgaragenplätze und erforderliche Nebenanlagen aufnehmen.

„Wettbewerbe sind für uns ein unabdingbares Werkzeug, um für jeden Standort eines neuen Hochhauses eine hochwertige und passende architektonische und städtebauliche Form zu finden. Ziel war es, an dieser Stelle, einen Baukörper zu schaffen, der sich sowohl auf das gegenüberliegende Wohnhochhaus ‚Prädium‘ bezieht als auch auf die Europaallee und den Europapark. Die beiden zweiten Preise dokumentieren ganz unterschiedliche Lösungen für diese knifflige städtebauliche Situation. Während Eike_Becker Architekten zwei sich gestalterisch deutlich voneinander unterscheidende Baukörper schaffen und eine klassische H-Form für das Hochhaus wählen, entscheidet sich Sauerbruch Hutton für einen einheitlichen Baukörper mit einer modernen Glasfassade, welche die Bauteile vor allem durch unterschiedliche Farbgebung unterscheidet“, kommentiert Mike Josef, Stadtrat Planen und Wohnen Frankfurt am Main.

Der Baubeginn soll im 2. Halbjahr 2018 erfolgen. Die Fertigstellung des Projekts wird bis spätestens Ende 2020 angestrebt; zu diesem Zeitpunkt dürfte auch die Gesamtentwicklung des Areals weitgehend abgeschlossen sein. Für das Bürogebäude wird ein zukunftsorientiertes, nachhaltiges und innovatives Energieversorgungskonzept entwickelt, das den hohen Ansprüchen und dem Standort als nachhaltiges Hochhausprojekt gerecht wird. Ein DGNB Zertifikat in Gold wird angestrebt. Das 90 Hektar große Europaviertel ist eine der größten Quartiersentwicklungen in Deutschland und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem Platin-Zertifikat ausgezeichnet.


Eike Becker_Architekten

Sonntag, 12. November 2017

Frankfurt | Wohnturm SOLID | 66m | In Planung

Mitten in Frankfurt im Europaviertel, an der Niedernhausener Straße 13 nahe dem Europagarten, entsteht der 66 m hohe Wohnturm SOLID Home. Das Neubauprojekt mit insgesamt 200 Eigentumswohnungen ist ein Joint Venture zwischen der Bauwerk Capital GmbH und Co. KG und der Red Square GmbH. Die Fertigstellung von SOLID Home ist für Ende 2020 geplant.

Auf einer Grundstücksfläche von 2.880 m2 hat das international anerkannte Frankfurter Architekturbüro KSP Jürgen Engel Architekten einen 21-geschossigen Wohnturm geschaffen, der über eine markante Form verfügt und seine Umgebung prägt. Während die u-förmige, siebengeschossige Sockelbebauung die städtebaulichen Raumkanten aufnimmt, staffelt sich der Turm in Richtung Westen in mehreren Stufen zurück. So entstehen kaskadenförmig angeordnete Terrassen an der Westfassade, die dem Wohnturm eine besondere Gestalt verleihen.

Im Inneren von SOLID Home finden sich Wohnungen mit Größen von ca. 33 bis 200 m². Moderne Smart Home Technologien und eine elegante Ausstattung mit ausgesuchten Produktlinien namhafter Hersteller zeichnen alle Wohneinheiten in SOLID Home aus. Großzügige Loggien oder Terrassen eröffnen einen Panoramablick über die Frankfurter Skyline und den Taunus.

Die öffentlichen Bereiche von SOLID Home werden ebenfalls mit Sorgfalt geformt. Die Lobby als einladendes Entrée, gestaltet von Franken Architekten aus Frankfurt, bietet eine hohe Aufenthaltsqualität. Ein Concierge-Service wird den Anwohnern vor Ort und online zur Verfügung stehen. Angrenzend an die Lobby finden Bewohner und Besucher im angelegten Innenhof zudem einen grünen Rückzugsort.  SOLID Home wird in seiner Tiefgarage jeden vierten Stellplatz mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausstatten. Ein Sharing Angebot für E-Bikes sowie 239 Fahrradstellplätze im Innen- und Außenbereich vervollständigen das Angebot.

KSP Jürgen Engel Architekten