Montag, 4. Juli 2016

Berlin | Alexander A. Tower | 150m

Die MonArch-Gruppe aus Russland investiert bis zu 180 Millionen Euro in den Bau eines multifunktionalen 150 Meter hohen Hochhauses am Alexanderplatz in Berlin. Die Gesamtfläche des Hochhauses beläuft sich auf etwa 46 000 Quadratmeter. In den ersten vier Stockwerken werden Verkaufsflächen untergebracht, weitere 15 Stockwerke gehören zu einem Hotel, alles andere sind Büros und Appartements, insgesamt 46 Stockwerke. Entworfen wurde das Hochhaus vom Architekturbüro Ortner & Ortner. Mögliche Fertigstellung: im Jahr 2018.

Quelle: sputniknews
 
Bild: Architekturbüro Ortner & Ortner

Bild: Architekturbüro Ortner & Ortner
Bild: Architekturbüro Ortner & Ortner
Bild: Architekturbüro Ortner & Ortner
Update 04.07.2016

Die spektakuläre Neubebauung von Berlins Alexander Platz rückt einen Schritt näher. Am 1. Juli stellte der Investor die MonArch Group den Bauantrag für den Bau des 150 Meter hohen Alexander Tower mit ca. 475 Wohnungen. Nach Auskunft des Alleinvermarkters BEWOCON liegen für ein Drittel der Wohnungen bereits Kaufangebote vor.


Bereits wenige Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung plante Stararchitekt Hans Kollhoff 1993 eine aufsehenerregende Neugestaltung des Alexanderplatzes in Berlins neuer Mitte mit 150 Meter hohen Hochhäusern. Das Projekt lag lange auf Eis, da zunächst die Investoren fehlten und sich dann die städtebaulichen Prioritäten verlagerten. Nachdem die Berliner Bürger zu dem Projekt angehört und der Masterplan 2015 überarbeitet wurde, wird nun die Realisierung des ersten Hochhauses durch den Investor die MonArch Group begonnen. Am 1. Juli wurde der Bauantrag für den Alexander Tower durch das Architekturbüro für Baukunst Ortner & Ortner Berlin gestellt, der neben dem benachbarten 268 Meter hohen Fernsehturm das zweithöchste Gebäude und das höchste Wohngebäude der Hauptstadt sein wird. „Wir sind optimistisch, dass die Baugenehmigung zügig erteilt wird und der erste Spatenstich noch in 2016 erfolgen kann“, sagt Karl Jürgen Zeller, Geschäftsführer der BEWOCON, die das neue Wohnhochhaus exklusiv vermarktet.

Leuchtturmprojekt für die Hauptstadt. Ein positiver Bauvorbescheid für den Alexander Tower liegt bereits vor. Auf der Immobilienmesse BIM im April dieses Jahres bezeichnete Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, den Alexander Tower als „ersten Schritt für mehr Urbanität und Lebendigkeit am Alexanderplatz“. Der Tower helfe, dass der Alexanderplatz als Berlins neue Mitte wieder in den Fokus der Bürger gerückt werde und auch insgesamt wesentlich interessanter für andere Investoren werde.


Internationales Wohnen am Alex. Das Luxuswohngebäude im Zentrum der Stadt, das durch den Investor die MonArch Group errichtet wird, soll 39 Stockwerke umfassen. In den ersten drei Etagen entstehen Geschäfts- und Gewerbeflächen, darüber sind Gemeinschaftseinrichtungen wie Kino, Fitness-Bereich, Konferenzraum und Restaurant geplant. Ab dem 6. Stockwerk aufwärts entstehen etwa 475 Wohnungen mit rund 24.000 Quadratmetern Wohnfläche.

Große Nachfrage nach dem Ausnahmeobjekt der MonArch Group. BEWOCON-Geschäftsführer Zeller glaubt an die wirtschaftlichen Impulse durch den Millionen Euro teuren Bau und die Kaufkraft der neuen Bewohner. Der Alexander Tower richte sich vor allem an ein internationales Publikum, das Berlin zunehmend als spannende Metropole zum Leben, Arbeiten und Investieren entdecke. Obwohl die Vermarktung des Alexander Towers offiziell erst im Oktober 2016 beginnt, ist die Nachfrage schon jetzt recht groß. „Für ein Drittel der Wohnungen liegen uns bereits Kaufanfragen vor“, erklärt Zeller. 

Pressemitteilung: MonArch Group

1 Kommentar:

  1. Ich muss jetzt mal ganz ehrlich sein: Ich finde Hochhäuser wunderschön. Ich liebe hohe Skylines und ich finde es echt gut, wenn mehr gebaut werden. Aber ganz ehrlich, ich finde es sollte viel mehr Platz für Wohnungen sein (in den Hochhäusern selber). Es wird viel zu viel wert auf Offices gelegt, es gibt inzwischen so viele, dass die meisten leer stehen. Es ist ja nicht, als gäbe es keine Kompetenten Bauträger für Wohnraum. Demos in München, Primus in Berlin, you name it. Ich denke nämlich wirklich, dass Wohnungen in Hochhäusern wichtiger sind als Office-Anlagen.

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